Rückblick: Exkursion zur Gedenkstätte Bergen-Belsen

Die jährliche Exkursion der Fachschaft Geschichte zur Gedenkstätte Bergen-Belsen unter Leitung von Herrn Siebert und Frau Pruß fand im Jahr 2025 am 21. November mit 22 Schülerinnen und Schülern der Jahrgänge 9 und 10 statt.

Der Studientag wurde in zwei Gruppen verbracht, die je von einer Referentin bzw. einem Referenten betreut wurden.

Nach einer Einführung in die Geschichte des Lagers Bergen-Belsen gab es eine Führung über das weitläufige Außengelände. Nach einer Pause haben die Schülerinnen und Schüler schließlich anhand eines Fragebogens das Dokumentationszentrum mit seinen zahllosen Materialien wie Fotos, Videos, Texte und Tonaufnahmen.

Zum Abschluss der Exkursion besuchte die Gruppe die einige Kilometer entfernte Rampe, an der die Gefangenen damals in Waggons aus ganz Europa ankamen.

Welch nachdrücklichen Eindruck der Besuch bei den Schülerinnen und Schülern hinterlassen hat, zeigen diese Rückmeldungen:

„Der Besuch hat mich sehr nachdenklich gemacht. Ich habe gemerkt, wie wichtig es ist, die Vergangenheit zu kennen, um die Gegenwart und Zukunft besser zu verstehen. Ich habe auch darüber nachgedacht, welche Verantwortung wir heute haben, um Intoleranz und Hass entgegenzuwirken. … Ich würde jedem empfehlen, die Gedenkstätte zu besuchen, um sich bewusst zu machen, wie wertvoll Frieden, Freiheit und unsere Demokratie hier in Deutschland sind.“

„Der Besuch war nicht leicht, aber ich fand ihn wichtig. Ich habe viel gelernt, und mir ist noch klarer geworden, wie bedeutend es ist, sich an diese Zeit zu erinnern, damit es nicht in Vergessenheit gerät, und so etwas nie wieder passiert.“

„Besonders fasziniert hat mich die Umgebung Damit meine ich, dass vor etwa 80 Jahren Menschen an diesem Ort ums Überleben kämpfen mussten. Heute macht der Ort einen relativ schönen und ruhigen Eindruck.“

„Ich finde es wichtig, solche Orte zu sehen, damit man versteht, was damals passiert ist und warum so etwas nie wieder passieren darf.“

„Der Besuch in Bergen-Belsen war sehr emotional und sehr belastend, aber auch lehrreich. Er hat uns deutlich gemacht, wie wichtig es ist, für Menschlichkeit, Respekt und Demokratie einzustehen, damit so etwas nie wieder geschieht.“

„Zum Abschluss fuhren wir zur Rampe, also dem Ort, an dem früher die Züge mit den Menschen ankamen. Dieser Ort hat mich besonders bewegt, weil man sich dort sehr gut vorstellen kann, wie die Menschen voller Angst und Ungewissheit aus den Waggons steigen mussten. Die Stille dort hat den gesamten Tag noch einmal zusammengefasst und gezeigt, wie wichtig dieser Ort für das Erinnern ist.“

„Der Besuch hat mich emotional sehr mitgenommen, aber ich finde, dass es wichtig ist, diesen Ort gesehen zu haben. Man versteht viel besser, welche Verantwortung wir heute haben, damit so etwas nie wieder passiert.“